1. September 2021 – Leistungsdruck in der Schule, emotionaler Stress, zu viel Zeit am Bildschirm und zu wenig Bewegung: Fachleute machen den veränderten Lebensstil dafür verantwortlich, dass immer mehr Kinder und Jugendliche im Schulalter über Kopfschmerzen klagen. Eine ärztliche Diagnose und Behandlung erhalten nur wenige. „Eltern sollten das Problem nicht unterschätzen. Kopfschmerzen können den Alltag und die Zukunft Heranwachsender stark beeinträchtigen und in einem Teufelskreis aus Leistungsabfall, Schulangst und sozialer Isolation enden“, sagte Dr. Gudrun Goßrau, Expertin der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) anlässlich des Kopfschmerztages 2021. Man müsse daher die gesellschaftlich verbreitete Bagatellisierung von Kopfschmerzen überwinden und gezielte Präventionsstrategien aber auch mehr spezifische Therapieangebote für Kinder und Jugendliche schaffen, so Dr. Goßrau.

Die wichtigste Botschaft der Leiterin der Kopfschmerzambulanz am Universitätsklinikum Dresden: Wenn Kopfschmerzen bei Kindern regelmäßig oder häufig auftreten, sollten sie nicht selbst behandelt, sondern unbedingt vom Arzt diagnostiziert werden. „Kopfschmerzen sind nicht gleich Kopfschmerzen. Migräne kann genetische Ursachen haben und muss anders behandelt werden als Kopfschmerzen vom Spannungstyp“, betont Dr. Goßrau. Nur die Ärztin oder der Arzt kann gemeinsam mit der Familie herausfinden, woher die Kopfschmerzen kommen und eine Therapie entwickeln.

Individuelle Therapie durch Kombination verschiedener Maßnahmen

Migräne und Kopfschmerzen vom Spannungstyp sind die häufigsten Kopfschmerzdiagnosen bei Kindern und Jugendlichen. Oft sind Stressfaktoren in Familie, Schule oder Freundeskreis der Auslöser. Die Therapie besteht in einer Kombination aus verschiedenen Maßnahmen: von Verhaltensregeln, wie ausreichendem Trinken oder regelmäßigem Schlafen, bis hin zu regelmäßigem Sport, weniger Termindruck und mehr Entspannungszeiten. Auch mit einem gezielt eingesetzten Medikament kann die Alltagsbelastung durch akute Kopfschmerzen reduziert werden. „Schmerzmedikamente sollten Kinder aber nur einnehmen, wenn sie vom Arzt oder der Ärztin in geeigneter Dosierung verordnet wurden. Sie können bei häufiger Einnahme Kopfschmerzen auch auslösen oder verstärken. Manche sind nicht für Kinder zugelassen“, erklärt Dr. Goßrau.

Kinder leiden häufig unter Kopfschmerzen, erhalten aber nur selten eine Diagnose

Wie häufig Heranwachsende unter Kopfschmerzen leiden, zeigte eine Studie der TU Dresden, an der mehr als 2.700 Schülerinnen und Schüler teilnahmen: Mehr als zwei Drittel der Befragten gaben an, regelmäßig Kopfschmerzen zu haben. Mehr als ein Fünftel aller Kinder und Jugendlichen mit mindestens zwei Kopfschmerztagen im Monat fehlten dadurch häufiger in der Schule. Eine ärztliche Diagnose und Therapie der Kopfschmerzen erhielten aber nur die wenigsten. „Dabei ist gerade das entscheidend für die Zukunft und Lebensqualität der betroffenen Kinder“, betont Dr. Goßrau.


Die Aufzeichnung der Pressekonferenz finden Sie hier: Online-Pressekonferenz 

Das Manuskript des Vortrags zu "Hilfe bei Kopfschmerzen und Migräne" von PD Dr. Tim Jürgens können Sie hier als PDF herunterladen. 

 

Fachlicher Kontakt für die Medien
PD Dr. Gudrun Goßrau
Fachärztin für Neurologie - Spezielle Schmerztherapie, Leiterin der Kopfschmerzambulanz, Universitätsklinikum Dresden
gudrun.gossrau2@uniklinikum-dresden.de

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Pressesprecher der DMKG: PD Dr. med. Charly Gaul

Gerne unterstützen wir Sie bei der Berichterstattung, vermitteln individuelle Interviews und Bildmaterial. Wir freuen uns über Hinweise auf Veröffentlichungen oder die Zusendung eines Belegs.

Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. (DMKG)
ist seit 1979 die interdisziplinäre wissenschaftliche Fachgesellschaft für Kopf- und Gesichtsschmerzen, in der Ärzt:innen, Psycholog:innen, Physiotherapeut:innen, Pharmakolog:innen und Apotheker:innen organisiert sind. Der unabhängige und gemeinnützige Verein setzt sich für die Verbesserung der Therapie der vielen Millionen Patient:innen in Deutschland mit akuten und chronischen Kopfschmerzen ein. Die Fachgesellschaft fördert die Forschung und organisiert Fortbildungen für medizinische Fachberufe sowie einmal jährlich den Deutschen Schmerzkongress gemeinsam mit der Deutschen Schmerzgesellschaft. Die DMKG ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und in der Weltkopfschmerzgesellschaft (International Headache Society). www.dmkg.de

Mit der Initiative »Attacke! Gemeinsam gegen Kopfschmerzen« will die DMKG die Kopfschmerzversorgung verbessern. Im Fokus stehen Migräne, Medikamenteninduzierter Kopfschmerz, Spannungskopfschmerz und Clusterkopfschmerz. Wer in der Versorgung von Kopfschmerzpatienten tätig ist, kann das Informationsangebot nutzen: www.attacke-kopfschmerzen.de

Anlässlich des Deutschen Kopfschmerztags am 5. September betont die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) die entscheidende Rolle der Hausärzte bei der Behandlung von Kopfschmerzen. Fast 40 Prozent der Gesamtbevölkerung leiden an Migräne oder Spannungskopfschmerzen. Durch den häufigen Konsum von Schmerzmitteln können sich Kopfschmerzen verstärken und zunehmend schlechter auf die Therapie ansprechen. Die Diagnose lautet dann Kopfschmerz durch Medikamentenübergebrauch. Gleichzeitig entwickeln die Patienten häufig eine depressive Verstimmung und es kann darüber hinaus zu Schäden an Leber und Nieren kommen. „Der Hausarzt ist meist der erste Ansprechpartner für diese Patienten. Ihm kommt eine Schlüsselrolle in der Steuerung von Diagnostik und Therapie zu. Vor allem die vorbeugenden Therapien müssen mehr eingesetzt werden als bislang“, so Prof. Dr. med. Zaza Katsarava, Präsident der European Headache Federation und DMKG-Kopfschmerzexperte.

Migräne und Spannungskopfschmerzen sind Volkskrankheiten. In der Therapie stehen nicht nur Akutmedikamente zur Verfügung. Gerade bei Patienten mit zunehmend häufigen Kopfschmerzen kommt prophylaktischen Maßnahmen eine enorme Bedeutung zu. Die private und berufliche Belastung steigt vor allem bei Betroffenen mit 8 und mehr Kopfschmerztagen pro Monat sprunghaft an. In der Regel wirken sich die Kopfschmerzen nicht nur auf das persönliche und das gesamte soziale Umfeld aus. Oft kommt es begleitend zu Angststörungen und Depressionen. Wissen sich Patienten nur mit Schmerzmitteln zu helfen, kann der Schmerz chronifizieren und es können internistische Komplikationen hinzukommen – ein Teufelskreis. Hat sich der Kopfschmerz erst einmal chronifiziert, wird die Behandlung deutlich schwieriger. Therapeutisch sind dann oft multimodale Therapieansätze durch Ärzte, Psychologen und Physiotherapeuten erforderlich [1].

Prophylaxe beugt chronischen Kopfschmerzen vor

Circa 2–3 Prozent der Weltbevölkerung leiden an mehr als 15 Tagen pro Monat an Kopfschmerzen und circa die Hälfte der Betroffenen nimmt zu oft Schmerzmittel ein. Bei einer regelmäßigen Einnahme von Schmerzmitteln an mehr als 9 Tagen pro Monat liegt bereits ein schädlicher Übergebrauch vor! Es ist erwiesen, dass einer Chronifizierung von Kopfschmerzen vorgebeugt werden kann, wenn die Risikofaktoren rechtzeitig erkannt und gezielt behandelt werden. Diese sind eine Kopfschmerzfrequenz von mehr als 7 Kopfschmerztagen pro Monat, die häufige Einnahme von Schmerzmitteln, begleitende Depressionen, Angsterkrankungen und zusätzliche andere Schmerzerkrankungen wie Rücken- und Nackenschmerzen [2].

Hausarztpraxen spielen in der Behandlung von Kopfschmerzen eine entscheidende Rolle

„Wir wissen, dass es in der Hausarztpraxis teilweise an der nötigen Zeit fehlt, die besonders schwer betroffenen Patienten adäquat zu beraten und zu therapieren“, sagt Prof. Katsarava. Er weist auf eine paneuropäische Studie hin, die gezeigt hat, dass ein Großteil der Migränepatienten keine adäquate Akuttherapie und vor allem nicht die leitliniengerechte prophylaktische Therapie erhält, die sie medizinisch benötigten [3]. Auch eine kürzlich durchgeführte Studie in Hausarztpraxen in Deutschland, Lettland, der Türkei und Portugal zeigt Optimierungsbedarf bei der Behandlung von Kopfschmerzpatienten auf [4]. Eine gute Versorgung von Kopfschmerzpatienten ist eine gemeinschaftliche Aufgabe von Hausärzten, Neurologen und Kopfschmerzspezialisten. Dieser medizinischen und gesundheitspolitischen Herausforderung stellen sich EHF und DMKG. Die EHF hat ein Dreistufensystem entwickelt, welches auf einer hochqualitativen Primärversorgung durch die Hausärzte fußt und nur die komplexeren Patienten an die Fachärzte bzw. universitäre Einrichtungen weiterleitet [5]. Um die Hausärzte bei der Versorgung der Kopfschmerzpatienten zu unterstützen, bietet die DMKG kostenfrei umfassendes Informationsmaterial für Ärzte und Patienten an.

Die Risikofaktoren für eine Chronifizierung brauchen mehr Beachtung

Ziel ist, durch eine verbesserte Kooperation zwischen Hausärzten, Neurologen und Kopfschmerzspezialisten flächendeckend zu erreichen, dass in der Hausarztpraxis auch differenzierte Kopfschmerzdiagnosen gestellt werden und Patienten mit hohem Risiko für eine Chronifizierung in der Hausarztpraxis erkannt und frühzeitig an den Facharzt überwiesen werden. In der Hausarztpraxis sollen eine gezielte Akuttherapie und erste Maßnahmen der medikamentösen und nicht medikamentösen Prophylaxe eingeleitet werden. „Ein wesentlicher Vorteil für die Hausärzte ist, dass sie ihre Patienten kennen und daher Risikofaktoren für eine Chronifizierung früh erkennen“, betont Prof. Katsarava.

Durch Edukation zur besseren Kopfschmerzversorgung

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Wissensvermittlung und Edukation. Die DMKG bietet hierzu strukturierte Fortbildungen für Ärzte und medizinisches Fachpersonal an. Damit kann eine konsequente Umsetzung von differenzierten Konzepten in der Kopfschmerztherapie noch besser gewährleistet werden, wie kürzlich in einer Studie in Estland gezeigt werden konnte [6]. Gemeinsames Ziel ist es, auch in Deutschland die Qualität der medizinischen Versorgung von Kopfschmerzpatienten weiter nachhaltig zu verbessern.

Termine zum Thema Kopfschmerzen

11. September 2021
Deutschsprachiger Fortbildungstag Kopfschmerz im Rahmen des International Headache Congress (8.–12. September)
Initiiert von der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) und der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. (DMKG). Neun Vorträge von Kopfschmerzexperten, darunter Prof. Zaza Katsarava, mit praxisrelevanten Themen für Hausärzte zum obigen Thema.

20.–23. Oktober 2021

Deutscher Schmerzkongress 
Unter dem Motto „Wissen schaffen – Wissen leben“ ist ein Hauptthema die Migräne- und Kopfschmerztherapie im Erwachsenen- und Jugendalter.

Laufend Fortbildungsangebote und kostenfreie Informationsmaterialien der DMKG für Patienten unter www.dmkg.de und unter www.attacke-kopfschmerzen.de

Fortbildung für medizinisches Fachpersonal: Headache-Nurse-Kurse der DMKG. Termine unter www.dmkg.de und unter www.attacke-kopfschmerzen.de

Literatur

[1] Diener HC, Gaul C, Kropp P et al, Kopfschmerz bei Übergebrauch von Schmerz- und Migränemitteln. Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie 2018.

[2] Katsarava Z, Schneeweiss S, Kurth T et al. Incidence and predictors for chronicity of headache in patients with episodic migraine. Neurology 2004;62:788-90. doi:10.1212/01.wnl.0000113747.18760.d2.

[3] Katsarava Z, Mania M, Lampl C et al. Poor medical care for people with migraine in Europe – evidence from the Eurolightstudy. J HeadachePain 2018;19:10. doi:10.1186/s10194-018-0839-1.

[4] Lenz B, Katsarava Z, Gil-Gouveia R et al. European Headache Federation and Lifting The Burden: the Global Campaign against Headache. Headache service quality evaluation: implementation of quality indicators in primary care in Europe. J Headache Pain 2021;22:33. doi:10.1186/s10194-021-01236-4.

[5] Steiner TJ, Jensen R, Katsarava Z et al. Aids to management of headache disorders in primary care (2nd edition): on behalf of the European Headache Federation and Lifting The Burden: the Global Campaign against Headache. J Headache Pain 2019;20:57. doi:10.1186/s10194-018-0899-2.

[6] Braschinsky M, Haldre S, Kals M et al. Structured education to improve primary care management of headache: how long do the benefits last? A follow-up observational study. J Headache Pain 2016;17:24. doi:10.1186/s10194-016-0613-1.

Zur besseren Lesbarkeit wurde auf die geschlechtsspezifische Schreibweise verzichtet. Alle personenbezogenen Bezeichnungen sind geschlechtsneutral zu verstehen.

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Mit der Initiative »Attacke! Gemeinsam gegen Kopfschmerzen« will die DMKG die Kopfschmerzversorgung verbessern. Im Fokus stehen Migräne, Medikamenteninduzierter Kopfschmerz, Spannungskopfschmerz und Clusterkopfschmerz. Wer in der Versorgung von Kopfschmerzpatienten tätig ist, kann das Informationsangebot nutzen: www.attacke-kopfschmerzen.de

Die Initiative wird finanziell unterstützt von den Unternehmen Allergan an AbbVie Company, Lilly Deutschland, Novartis Pharma und Teva. Alle fachlichen Inhalte wurden ausschließlich von Experten aus den Reihen der unabhängigen DMKG ehrenamtlich verfasst und sind nicht von Werbebotschaften beeinflusst.

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Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. (DMKG) ist seit 1979 die interdisziplinäre wissenschaftliche Fachgesellschaft für Kopf- und Gesichtsschmerzen, in der Ärzte, Psychologen, Physiotherapeuten, Pharmakologen und Apotheker organisiert sind. Der unabhängige und gemeinnützige Verein setzt sich für die Verbesserung der Therapie der vielen Millionen Patient:innen in Deutschland mit akuten und chronischen Kopfschmerzen ein. Die Fachgesellschaft fördert die Forschung und organisiert Fortbildungen für medizinische Fachberufe sowie einmal jährlich den Deutschen Schmerzkongress gemeinsam mit der Deutschen Schmerzgesellschaft. Die DMKG ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und in der Weltkopfschmerzgesellschaft (International Headache Society).

Viele Kopfschmerzpatient:innen sind unsicher, ob die Covid-19 Impfung für sie zu empfehlen ist. Privatdozentin Dr. med. Stefanie Förderreuther, 1. Vizepräsidentin der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG e.V.) erklärt im neuen Video für Patient:innen, dass aus kopfschmerztherapeutischer Sicht nichts gegen die Covid-19 Impfung spricht.

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Die Fragen an die Kopfschmerzexpertin im Video (2:38):

  • Ist die Impfung gegen Covid-19 aus kopfschmerztherapeutischer Sicht zu empfehlen? (0:06)
  • Müssen Patient:innen mit Migräne und anderen Kopfschmerzerkrankungen mit besonderen Impfreaktionen rechnen? (0:59)
  • Was müssen Patient:innen beachten, die mit einer Migräneprophylaxe medikamentös behandelt werden? (1:34)

 

Mit der Initiative »Attacke! Gemeinsam gegen Kopfschmerzen« verhilft die DMKG Kopfschmerzerkrankungen zu mehr Aufmerksamkeit. Im Fokus stehen Migräne, Medikamenteninduzierter Kopfschmerz, Spannungskopfschmerz und Clusterkopfschmerz. Jeder, der in der Versorgung von Kopfschmerzpatienten tätig ist, kann das Informationsangebot nutzen: www.attacke-kopfschmerzen.de.

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Viele Kopfschmerzpatient:innen fühlen sich mit ihren Beschwerden nicht ernst genommen. Sie erhalten oft nicht die richtige Diagnose und somit nicht die richtige Therapie. Dabei lassen sich Kopfschmerzen und Migräne in der Regel gut behandeln.

Anlässlich des Deutschen und Europäischen Kopfschmerztages am 5. bzw. 12. September 2021 lädt die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. (DMKG) Sie zu einer Online-Pressekonferenz ein:

Termin

  • Mittwoch, 1. September 2021, 10-11 Uhr

Programm

  • Hilfe bei Kopfschmerz und Migräne
    PD Dr. Tim Jürgens, Präsident der DMKG, Facharzt für Neurologie, Rostock

  • Kopfschmerzen bei Kindern: Worauf Eltern achten sollten
    PD Dr. Gudrun Goßrau, Fachärztin für Neurologie - Spezielle Schmerztherapie, Dresden

  • Fragen an die Referierenden, Moderation: Bianca Leppert, Journalistin

Registrierung

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Mit der Initiative »Attacke! Gemeinsam gegen Kopfschmerzen« verhilft die DMKG Kopfschmerzerkrankungen zu mehr Aufmerksamkeit. Im Fokus stehen Migräne, Medikamenteninduzierter Kopfschmerz, Spannungskopfschmerz und Clusterkopfschmerz. Jeder, der in der Versorgung von Kopfschmerzpatienten tätig ist, kann das Informationsangebot nutzen: www.attacke-kopfschmerzen.de.

Die Initiative wird finanziell unterstützt von den Unternehmen Allergan an AbbVie Company, Lilly Deutschland, Novartis Pharma und Teva. Alle fachlichen Inhalte wurden ausschließlich von Experten aus den Reihen der unabhängigen DMKG ehrenamtlich verfasst und sind nicht von Werbebotschaften beeinflusst.

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Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. (DMKG) ist seit 1979 die interdisziplinäre wissenschaftliche Fachgesellschaft für Kopf- und Gesichtsschmerzen, in der Ärzt:innen, Psycholog:innen, Physiotherapeut:innen, Pharmakolog:innen und Apotheker:innen organisiert sind. Der unabhängige und gemeinnützige Verein setzt sich für die Verbesserung der Therapie der vielen Millionen Patient:innen in Deutschland mit akuten und chronischen Kopfschmerzen ein. Die Fachgesellschaft fördert die Forschung und organisiert Fortbildungen für medizinische Fachberufe sowie einmal jährlich den Deutschen Schmerzkongress gemeinsam mit der Deutschen Schmerzgesellschaft. Die DMKG ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und in der Weltkopfschmerzgesellschaft (International Headache Society).

Sind starke Kopfschmerzen nach der Corona-Impfung Anzeichen für eine Thrombose? Diese Frage beschäftigt zurzeit viele Menschen in den Tagen nach ihrer Impfung. Antworten gibt Privatdozentin Dr. med. Stefanie Förderreuther, 1. Vizepräsidentin der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG e.V) in einem neuen Video für Patient:innen – veröffentlicht von der DMKG-Initiative »Attacke! Gemeinsam gegen Kopfschmerzen« (www.attacke-kopfschmerzen.de).

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Im Video klärt die Kopfschmerzexpertin Fragen, die sie aus ihrer täglichen Praxis kennt:

  • Was ist eine normale Impfreaktion nach einer AstraZeneca-Impfung gegen COVID-19? (0:31)
  • Wann muss man an eine schwere Komplikation denken? (1:19)
  • Gibt es einen Kopfschmerz, der typisch ist für eine Sinusvenenthrombose? (1:58)
  • Wie kommt es zu Blutungen und Thrombosen? (2:44)
  • Wer hat als Patient:in ein besonderes Risiko? (4:13)
  • Wie wahrscheinlich sind schwerste Komplikationen gemessen an der Zahl der Geimpften? (4:46)

Antworten gemäß des offiziellen Sicherheitsberichtes des Paul-Ehrlich Institutes über den Zeitraum vom 27.12.2020 bis 30.04.2021. Mehr zum Thema für Ärzt:innen: Bayerisches Ärzteblatt.

 

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