Dreiländertagung Kopfschmerz: Eindrücke und ein Blick hinter die Kulissen

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Eindrücke der ReisestipendiengewinnerInnen 

Anna Pochert, Universitätsklinikum CarlGustav Carus, Dresden:

Durch die Corona-Pandemie hatte ich die Möglichkeit an einer spannenden Studie teilzunehmen. Gleichzeitig blieb der wissenschaftliche Austausch auf eine eher kleine Gruppe beschränkt. Durch den Vortrag, den ich auf der Dreiländertagung halten durfte, konnte ich in Austausch mit vielen klugen Köpfen treten, die mir interessanten Input gaben. Das bringt nicht nur die Studie, sondern auch mich persönlich als Studentin weiter. Ich bin sehr dankbar für diese Chance. Daneben konnte man natürlich auch spannende Einblicke in andere Projekte und viele interessante Erkenntnisse gewinnen. Im Nachhinein hätte ich mich sehr gern wohl noch für den Workshop Manuelle Untersuchung der HWS angemeldet. Das hatte ich leider durch die Vortrags-Aufregung gar nicht auf dem Schirm. Nichtsdestotrotz war der Aufenthalt in Lindau eine tolle Erfahrung, die ich auf jeden Fall nicht missen möchte.

Berit Höfer, Universitätsklinikum CarlGustav Carus, Dresden:
Ich konnte durch die Vorträge weitere Einblicke in die Therapie der Migräne und Kopfschmerzen erhalten und mir Anregungen für die Beantwortung von Fragen meiner Doktorarbeit holen. Interessant und Aufschlussreich fand ich den Vortrag zu „Was läuft in klinischen Studien alles schief?“, hier habe ich nochmal viel über den Placeboeffekt erfahren. Ebenfalls interessant war der Vortrag zu „Autonomen Störungen bei Migräne“. 
Die Vorstellung meiner Doktorarbeit im Rahmen der Poster Session, hat mir die Möglichkeit des Austausches mit Fachpersonen gegeben und Anregungen für weitere Analysen gegeben.

Marie Frost, Universitätsklinikum CarlGustav Carus, Dresden:
Das Reisestipendium der DMKG hat es mir ermöglicht als Studentin im Praktischen Jahr an der diesjährigen Dreiländertagung Kopfschmerz 2022 in Lindau am Bodensee teilzunehmen. Kopfschmerz wird im Studium nur in geringem Ausmaß thematisiert, daher boten die Vorträge zur manuellen Therapie und Physiotherapie als mögliche Behandlungsoptionen beim Kopf- und Nackenschmerz einen spannenden Einblick. Ebenso gaben die Vorträge zum Thema „Covid und Kopfschmerz“ einen aktuellen Überblick. Die Thematisierung der digitalen Arzt-Patienten-Kommunikation hat mir erneut verdeutlicht, welche Vorteile die Digitalisierung mit sich bringt und wie der Arzt als auch der Patient davon profitieren kann. Weitere Highlights waren für mich die Fallvorstellungen. Der abschließende Vortrag „Fallen in klinischen Studien-wie wir daraus lernen können“ hat besonders für mich als Studentin und Doktorandin wichtige Impulse gesetzt. Allgemein haben die Fragerunden und die daraus resultierenden Debatten im Anschluss an die jeweiligen Vorträge besondere Denkanstöße gegeben. Die wichtigsten Erkenntnisse konnte ich durch diese Diskussionen und zum Teil kritischen Fragen erlangen. Dies hat mir erneut gezeigt, welchen Mehrwert es hat, sich kritisch mit der eigenen Arbeit auseinanderzusetzten. Daher habe ich mich besonders gefreut im Rahmen der Postersession meine Doktorarbeit vorstellen zu dürfen und mich den anschließenden Fragen zu stellen. Zusammenfassend war es ein sehr spannender Kongress mit einem sehr breiten Themenspektrum, welcher natürlich auch durch den Tagungsort einen ganz besonderen Reiz hatte.

Cem Thunstedt, Kopfschmerzzentrum Ludwig Maximilians Universität München:
Ich durfte dieses Jahr im Rahmen meines Reisestipendiums an meiner ersten Dreiländertagung teilnehmen. Einerseits war es eine schöne Erfahrung, die eigenen Forschungsergebnisse mit einem großen Publikum zu teilen. Andererseits konnte ich den lehrreichen und interessanten Vorträgen meiner Kolleginnen und Kollegen auf der schönen Lindau-Insel folgen. Hierbei hat mir insbesondere der Vortrag zu der OCT Messung bei Pseudotumor sowie die zerebrovaskulären Ereignisse von CGRP Antagonisten im Tiermodell gefallen. Ich freue mich auf den fachlichen Austausch auf der nächsten Dreiländertagung.

 

Ein Blick hinter die Kulissen

 

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